In Part 1 des ultimativen Rock-Party-Guides haben wir bereits über Setting, Verpflegung und Anlage diskutiert – die Party ist also in den Grundzügen schon mal geplant. Was aber natürlich niemals fehlen darf: die Musik! Deshalb hier ein Pro und Contra verschiedener Musik-Varianten.

Variante 1: Die Liveband

Natürlich übertrifft nichts die Liveshow einer Rockband, die alles gibt. Man muss ja hier nicht direkt Bon Jovi buchen – die Coverband BOUNCE tut es auch: sie sehen zwar nicht so ganz aus wie ihre Vorbilder, klingen aber genau wie das Original und machen genau so Stimmung. Und auch die junge Metalband aus dem örtlichen Proberaum macht ordentlich Stimmung. Seit euch aber bewusst, dass ihr die Bands ordentlich verpflegen müsst und eine entsprechende Anlage plus Techniker nötig ist.

Variante 2: Der DJ

Ob rein digital, mit CDs oder klassisch mit Schallplatten: der DJ ist immer eine gute Option, wenn die Liveband keine Zeit hat oder man sich den Stress nicht machen will. Der Vorteil an einem guten DJ ist definitiv, dass er die Stimmung des Publikums interpretiert und entsprechende Hits aus dem Hut zaubert. Ein guter DJ würde also nie nach Slayer auf Celine Dion umschwenken – außer natürlich, ihr wollt das so. Der Nachteil: je nach DJ gebt ihr die Kontrolle über die Musik mehr oder weniger komplett ab.

Variante 3: Die “Jukebox”

Die letzte Variante ist die moderne Form der “Jukebox”. Ihr stellt einen Rechner mit Spotify oder einem ähnlichen Streaming-Anbieter hin, macht eine Playlist und gebt den Rechner zur Musikauswahl frei. Hier kann es natürlich schon mal vorkommen, dass AC/DC sich Seite an Seite mit Cradle of Filth sehen, aber das macht ja den Charme der offenen Musikwahl aus. Hier habt ihr letztendlich aber noch weniger Kontrolle über das, was aus den Boxen schallt – und es gibt immer den einen Witzbold, der Backstreet Boys auf die Playlist packt!