Natürlich gibt es unglaublich viele, unglaublich gute Gitarristen im Rock. Aber wenn es um die besten Gitarristen geht, kommt man an Jimi Hendrix einfach nicht vorbei. Denn kein Musiker hat den Sound des Rock so geprägt wie der junge Mann aus Seattle, der im Alter von 27 Jahren viel zu früh starb. Wer weiß, was wir sonst noch alles von ihm zu hören bekommen hätten!

Das kurze Leben des Gitarren-Zauberers

Jimi Hendrix wurde am 27. November 1942 als John Allen Hendrix in Seattle im US-Bundesstaat Washington geboren. Seine Eltern waren afro-amerikanischer Abstammung und er hatte Cherokee-Vorfahren in der Familie – beides Faktoren, die ihn und seine Musik nachhaltig inspirierten und beeinflussten. Hendrix’ Karriere begann mehr oder weniger Fahrt aufzunehmen, als er im Alter von 18 Jahren der Army beitrat, um für einen Autodiebstahl nicht ins Gefängnis zu gehen. Er wurde nach 13 Monaten aus dem Dienst entlassen, da seine Vorgesetzten bemängelten er würde sich zu sehr auf das Gitarrespielen konzentrieren, statt auf den Dienst an seinem Land.

Während seines Militärdienstes lernte Hendrix den Musiker Billy Cox kennen, mit dem er die ersten Schritte auf die Bühne machte. Nach zwei Jahren war Hendrix jedoch genervt von den Reglementierungen des Bandleaders und beschloss, sich solo zu versuchen.

Er zog nach New York und wurde Gitarrist und Sänger der Band Jimmy James and the Blue Flames. Bei einem Auftritt der Band wurde er durch Linda Keith, Keith Richards damalige Freundin, an den Musiker und Produzenten Chas Chandler verwiesen, der Hendrix direkt mit nach London nahm und ihm dort zu seinem ersten Solo-Auftritt verhalf. Chandler und sein ehemaliger Manager Michael Jeffrey waren so begeistert von dem jungen Amerikaner, dass sie ihn direkt unter Vertrag nahmen und ihm eine Band zusammenstellten: die Jimi Hendrix Experience. Im Dezember 1966 veröffentlichte die Band ihre erste Single – und die wurde direkt zum Hit.