Marilyn Manson weiter vom Unglück verfolgt

Schon wieder Pech für den 49-jährigen Metal-Veteranen Marilyn Manson: Am 19. August musste er eine Show in The Woodlands im US-Bundestaat Texas nach nur fünf Songs abbrechen, nachdem er auf der Bühne zusammengebrochen war. Am nächsten Tag entschuldigte er sich per Twitter bei den Fans und erklärte, dass er sich in nach dem Auftritt in ärztliche Behandlung begeben musste.

Gebeutelt vom Unglück

Es ist nicht das erste Mal in den letzten zwölf Monaten, dass Marilyn Manson in den Schlagzeilen landet. Im Oktober feuerte Manson seinen Bassisten Twiggy Ramirez, nachdem gegen diesen Vergewaltigungsvorwürfe laut wurden. Drei Wochen zuvor stürzte bei einem Konzert in New York ein Teil der Bühnendeko auf den Musiker, als zwei riesige, überkreuzte Pistolen umfielen und Manson am Kopf trafen. Dieses Jahr holte er bei seinem Auftritt auf dem Download Festival im spanischen Madrid einen Fan auf die Bühne, der ein T-Shirt der Metal-Band Avenged Sevenfolg trug – und zwang ihn mit den Worten “du mieses Stück Scheiße” dazu, das Shirt vor dem Publikum auszuziehen. Zwar ist Provokation ein Teil des Images des “Schock Rockers”, wie ihn die BILD Zeitung vor mehreren Jahren taufte. Dennoch war so ein Verhalten den Fans gegenüber bisher nicht Teil seiner Bühnenauftritte.

Manson auf dem absteigenden Ast

Das Szeneportal Metal Sucks berichtete ebenfalls über den Vorfall und schrieb dabei auch ganz lapidar, zwischen den ganzen Schlagzeilen habe Marilyn Manson wohl sogar noch ein Album veröffentlicht, der Autor sei sich da nicht so ganz sicher. Dieser kleine Seitenhieb auf die Verkaufszahlen spiegelt den Erfolg Mansons aktueller Musik jedoch recht gut wieder. Die letzten drei Alben des Brian Hugh Warner und seiner Band verkauften sich nur schlecht, immer mehr Fans beschwerten sich über den Verlust des typischen Manson-Stils. Lediglich bei Live-Shows hatte der 49-Jährige noch ein Publikum – jedoch waren in Anbetracht der vielen Unfälle auch hier schon Rückgänge zu spüren.

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